Rückblick: Fem Slam

Im September 2018 versammelte sich die geballte Östrogen-Power der deutschprachigen Slam-Szene auf der Bühne des Beyerhaus Leipzig, um mit Wort- und Stimmgewalt für die Gleichberechtigung der Geschlechter zu kämpfen! Am Ende fiel es dem Publikum schwer, sich für eine Siegerin zu entscheiden. Deshalb gratulieren wir ganz herzlich Julia Szymik und Hannah Geheimsein für den verdienten Doppelsieg! Wir freuen uns zudem sehr, dass auch die Presse vor Ort war und den Abend rezensiert hat. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Der Abend im Beyerhaus war emotionsgeladen: Die Texte der sechs Poetinnen waren mal frech und humorvoll, mal brutal und ehrlich. Sie brachten die Gäste mal zum Lachen und ließen sie dann wieder betroffen verstummen. Trotz dieser Vielfalt von Themen, den unterschiedlichen Erzählweisen und Vortragsarten – alle Texte sorgen für nachdenkliches Stirnrunzeln und angestrengtes Hirnrattern. Es gelang den Poetinnen auf kurzweilige Art zu zeigen, dass Feminismus keinesfalls von einer einzigen Perspektive aus zu betrachten ist und dass Sexismus, Diskriminierung, Ungleichbehandlung und festgefahrene Geschlechterrollen sowohl Frauen als auch Männer in verschiedensten Alltagssituationen, in allen Altersstufen und in allen Bereichen des Lebens betreffen können. Ein Gast brachte es auf den Punkt: »Danke für den schönen Abend. Die Welt braucht eure Stimmen!«

Die ausführliche Rezension unseres Fem Slams könnt ihr auf Leipzig lauscht nachlesen.

Wir danken allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben: der stimmgewaltigen Musikerin Kristin aus Halle für die gelungene musikalische Umrahmung des Abends, den teilnehmenden Poetinnen Bonny LycenJulia SzymikRedeVux, Paulette Breuhahn, Rah EL, Hannah Geheimsein, unseren Partnern, dem Beyerhaus und dem Hotel Markgraf, für die Unterstützung, unserem treuen Fotografen Paul Köllner und natürlich auch dem Publikum fürs zahlreiche Erscheinen und großartig sein.

Genug geplaudert, nun hier wie immer ein paar fotografische Eindrücke, geknipst vom Haus- und Hofpaparazzi Paul Köllner.

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